Warum Prokromfohrländer Zuchtverein?

Bald wurde klar, dass es wohl einige Vereine gab, die sich dieser Rasse widmeten. Der ProKomfohrländer Zuchtverein hatte sich vor Jahren aus einem größeren Verein abgespalten. Es ging darum, diese kleine Rasse  gesund zu erhalten und dieser neue Verein wollte sich über DNA – Tests darum kümmern, mögliche Erbkrankheiten auszumerzen.

Das gefiel mir und die Einarbeitung in das Konzept dieses Vereins gab mir als neue Hundebesitzerin und künftige Züchterin eine sichere erfahrene Grundlage für gesunde Welpen.

Also begann die Suche nach Zuchtstätten in Bayern, die dem Prokromfohrländer Zuchtverein angehörten. Na, kaum vorhanden! Eher in Nord- und Mitteldeutschland.

Also da muss man etwas dagegen unternehmen! Aber erst mal einen Wurf abpassen: Entweder, alle Welpen waren schon vergeben oder ich war zu früh. So wandte ich mich an eine Münchener Züchterin, die eigentlich noch gar keinen Wurf angekündigt hatte. Ich wollte sicher sein und machte ihre Mail ausfindig. Ich schrieb: Falls….dann bitte an mich denken. Nach 1 1/2 Jahren intensiver Suche sollte es dann doch gelingen? 

Bonna, die Mutter von Lina, war noch gar nicht gedeckt. Und ein Mädchen sollte der Welpe auch noch sein. Sehr viele Unwägbarkeiten. Aber dann nahm alles nacheinander seinen Lauf und am 10. August 2021 war es dann soweit. drei Mädchen waren im Wurf dabei. Welch eine Freude! Es war sehr schön für uns, dass wir über viele Fotos und Videos am Wachsen und Werden teilhaben konnten, obwohl wir die Kleinen erst nach 4 Wochen besuchen durften.

Dank der Züchterin Dr. Diana Bruer waren wir immer ganz nah dran am Geschehen. Fast täglich gab es Neuigkeiten. Der erste Besuch war richtig aufregend. Wir durften die kleinen „Maulwürfe“ (so sahen die Kleinen noch aus) halten und ihnen die Flasche geben. Wir fühlten uns in die Kindheit versetzt. So viele zarte Gefühle!

Zur Zucht

Es ist deutlich zu merken, wir sind verliebt in eine Kromi-Hündin. Kastrieren kam für uns auch wegen der möglichen Nebenwirkungen nie in Betracht. Der Entschluss, nun für Nachwuchs zu sorgen, entstammt unserer Vorstellung, dass die Natur es so eingerichtet hat und wir es so auch ermöglichen wollen, dass eine Hündin auch trächtig werden sollte.

Die Verbreitung dieser ansprechenden Familienhund-Rasse ist das weitere Argument.

Mit unserem ProKromfohrländer Zuchtverein werden wir eine DNA-geleitete Auswahl von Rüden finden, der mit unserer Lina für gesunde Welpen sorgt. (Zumindest wollen wir alles tun, was wir von außen als Hundehalter können.) Der Verein hat alle Rüden registriert und den Überblick über die verwandtschaftlichen Verzweigungen der „Vorfahren“, um Inzucht-Probleme zu vermeiden. Jeder Kromi-Halter besitzt den Stammbaum seines Tieres, sowie die DNA Bestimmung.

Wir werden uns um reinrassigen Rauhhaar-Nachwuchs bemühen.

Zuchtstätte von den Rottauen

Wir,  Bettina und Peter Paul, wohnen in Eggenfelden an der Ferienstraße in Niederbayern und haben die Zuchtstätte von den Rottalauen gegründet.

Die Rott ist ein Fluss, der durch Niederbayern fließt, auch durch unser Eggenfelden, den Sitz der Zuchtstätte. Sie durchquert  den Rottauensee und fließt durch Pfarrkirchen östlich hin zur Mündung in den Inn ggü. Schärding am Inn (OÖ). Die Rottauen sind vor einigen Jahren an vielen Stellen renaturiert worden und geben der Region neuen natürlichen Reichtum.

Niederbayern ist noch keine „Kromi-Region“. Das soll sich nun ändern. Die Zuchtstätte wird unter dem Namen Bettina Paul geführt und ist vom Züchterverein abgenommen worden.

Es gibt in Bayern sehr wenige vom Prokromfohrländer Zuchtverein betreute Zuchtstätten. Wir wollen dazu beitragen, dass die ansprechende Rasse der Kromfohrländer auch hier mehr bekannt und verbreitet wird und sich Familien über die Aufnahme eines Kromis freuen können.

Unser Platz für Nachwuchs liegt in einem Haus mit großzügigen Räumen und Garten. Die Lina, Angelina von den Würmtalauen, wohnt hier seit Oktober 21 mit uns. Gleich hinter der Siedlung beginnen Wald und Wiesen. Wir sind gut versorgt mit Tierarzt und Tierklinik. Da wir beide Lehrer waren und nun nicht mehr arbeiten, haben wir die Zeit genutzt, uns auszubilden und für die Zucht und die passende Umgebung vorzubereiten